Ablauf und Nachbereitung einer
geförderten Familienmediation

 

 Eine Familienmediation wird immer von zwei Mediatoren moderiert, um die Allparteilichkeit abzusichern.

Von uns ist erwünscht, dass an der Mediation für jeden Medianden ein/e ParteienbegleiterIn wie z. B. PsychologeIn, PsychotherapeutIn, SozialpädagogeIn, Anwalt, Jurist oder andere BegleiterInnen an der Mediationssitzung teilnehmen. Die ParteienbegleiterInnen bezeichnen wir auch als Schutzengel. Während der Mediationssitzung haben die BegleiterInnen keine Redeerlaubnis. Allerdings kommt den BegleiterInnen die wichtige Aufgabe der Vorbereitung und Nachbereitung für das Verhandlungsgespräch zu.

Die geförderte Familienmediation erfolgt im Rahmen von max. 6 Doppelstunden

  • Doppelstunde: Themensammlung
  • Doppelstunde: Ausführung der Themensammlung
  • Doppelstunde: Ausführung der Themensammlung
  • Doppelstunde. Szenarienbildung
  • Doppelstunde: Szenariencheck
  • Doppelstunde: schriftliche Mediationsvereinbarung

Nachbetreuung zwischen den Doppelstunden und nach der Mediation

Zwischen den Doppelstunden ist von unserer Seite erwünscht, dass professionelle Berater wie Psychologen, Therapeuten, Sozialpädagogen, Anwälte und Juristen die Nachbetreuung der Medianden und damit auch die Vorbereitung für die nächste Doppelstunde der Mediation übernehmen.

Nach der 6. Doppelstunde hat sich bewährt, dass in Kindschaftsrechtsangelegenheiten die Medianden das Angebot von mediativen Elterngespräches konfliktpräventiv nutzen und Elternthemen dem Lebensalter des Kindes reflektiert werden. Falls erforderlich bzw. wenn von den Eltern oder einem Elternteil gewünscht, wird dazu auch der zuständige JHT im Rahmen der sozialen Dienste eingeladen.

Zur Abklärung des Bedarfes einer Familienmediation bitte informieren Sie sich unter: Vorbereitung und Rahmenbedingungen einer Familienmediation

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